Ausgefallene Geschenke

Am Freitag hat eine Freundin von mir Geburtstag und eine weitere Freundin und ich wollen uns gemeinsam etwas besonders schönes für sie überlegen. Ich denke, es wird eine Kombination aus spaßigem, nützlichem und etwas Besonderem werden.
Wir beide schenken gerne Geschenke, die auch zeigen, dass wir uns Gedanken gemacht haben und uns derjenige etwas bedeutet. Doch nicht nur das Aussuchen der Geschenke oder das finden von Geschenkideen ist spannend, auch das Einpacken macht mir immer sehr viel Spaß.

Ich finde im Internet bekommt man sehr viele Ideen, wie man Geschenke sehr schön verpacken kann. Wenn man diese Geschenke dann sieht, erscheint es einem sehr logisch, aber selbst auf diese Idee gekommen wäre man nicht. Ich habe vor kurzem zum Beispiel Latte Macchiato Gläser verschenkt und noch während ich überlegte, surfte ich nebenbei im Web und fand eine geniale wie einfache Idee, diese Gläser schön herzurichten. Mit Zucker, Kaffee und Watte welche ich in die Gläser füllte, sah es innerhalb kurzer Zeit so aus, als wären die Gläser tatsächlich mit Latte Macchiato gefüllt. Mit den darin drapierten Löffeln und einigen Kleinigkeiten als Dekoration sah es so aus, als wäre es richtig professionell verpackt worden, aber mit einigen wenigen Handgriffen kann das jeder schaffen.

Was nun meine Freundin betrifft, da habe ich noch gar keine Idee, in welche Richtung ihr Geschenk gehen wird. Wir sind uns noch nicht einmal über ein Preislimit einig, aber wir wissen zumindest schon einmal, wo wir uns inspirieren lassen. Der Rest wird sich dann schon finden. Aber eines weiß ich schon jetzt – dass ich am Ende mindestens genauso aufgeregt sein werde wie das Geburtstagskind, weil ich mich immer so sehr mitfreue und bange, ob das Geschenk gefällt oder nicht.

Teamfähigkeit und Verantwortung

Ich bin am Überlegen, wie ich es hinbekommen kann, meinem Kind mehr Sicherheit im Umgang mit sozialen Kontakten zu vermitteln. Auch wenn wir viele Gespräche führen und ich meinem Kind auch deutlich mache, dass es wichtig ist soziale Kontakte zu haben, so stoße ich da ziemlich auf taube Ohren, wenig Begeisterung und noch weniger Interesse.
Ich weiß ich kann sie nicht dazu zwingen. Es gibt eben Menschen, die nicht das Bedürfnis verspüren mit anderen Menschen befreundet zu sein oder bei denen es einfach länger dauert.

Ich habe mich mit einigen Müttern angefreundet, deren Kinder auch außerschulisch einige Aktivitäten ausüben. Einer der Jungs, der auch mit meinem Kind sehr gut auskommt, ist bei der Jugendfeuerwehr. Vielleicht wäre das auch etwas für mein Kind, da sie sowieso nicht das typische Mädchen ist.

Bei der Feuerwehr lernt man definitiv ein Team zu bilden, denn man muss sich im Ernstfall auf seine Kameraden verlassen können. Auch das Thema Gesundheit und Verantwortung ist natürlich sehr prägnant.
Ich habe mich mal genauer mit der Mutter unterhalten, deren Sohn dort bei der Feuerwehr ist. Sie sagte mir, dass dort viele Mädchen sind, meine Tochter also nicht als Einzig dort wäre. Zudem kann man auch erst mal gucken und sich vor Ort ein Bild über die Tätigkeiten und dergleichen machen. Das haben wir auch getan.

Das Feuerwehrhaus ist sehr ansprechend und auch für die Jugendfeuerwehr ist ausreichend Platz eingeräumt. Jedes Kind bekommt einen Spind, in dem es seine Habseligkeiten aufbewahren kann. Die Feuerwehrkleidung verbleibt auch im Feuerwehrhaus. Es gibt auch einen speziellen Spind, in dem die Kleidung gelagert wird. Sicherheit wird bei der Feuerwehr ganz groß geschrieben und vielleicht kann sich mein Kind ja dafür begeistern und macht dort mi. So ganz abgeneigt war sie jedenfalls nicht – vielleicht auch, weil man als Feuerwehrmitarbeiter auch immer so ein bisschen ein Held ist.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Wie viele Anwälte braucht eine Stadt und wie schafft man es, sich von der Konkurrenz abzusetzen? Ich glaube, solche Fragen stellen sich nicht nur Anwälte sondern auch zahlreiche andere Geschäftsleute.

Ich glaube, vieles läuft über gute Marketingkampagnen. Ein weiterer großer Anteil liegt vermutlich auch bei Mund-zu-Mund-Propaganda. Dabei ertappe ich mich auch immer wieder selber. Erst vor Kurzem habe ich genau das betrieben, als mich eine gute Freundin besucht hat. Wir treffen uns regelmäßig und quatschen über Gott und die Welt. Aktuell allerdings mehr über ihre Probleme die sie irgendwie magisch anzuziehen scheint. Aber ich glaube wir alle kennen das – wenn ein dickes Ding kommt, dann ist das nächste nicht weit.

Zuerst hat sie ihren Freund in die Wüste geschickt und hat immer noch Liebeskummer, aber nachdem er sie betrogen hatte, war das Vertrauen einfach weg. Dann musste sie sich natürlich auch noch eine neue Wohnung suchen und jetzt wurde ihr auch noch gekündigt.

Als Freundin bin ich natürlich für sie da und nicht nur ich. Wir haben eine tolle Clique und sind alle da, wenn Not am Mann ist. Im Rahmen ihrer Kündigung habe ich ihr einen sehr guten Rechtsanwalt in Hanau empfohlen. Ich hatte schon selbst persönlich mit ihm zu tun und kann nur sagen, dass er seinen Job sehr gut gemacht hat. Sie kann sich zumindest mal anhören, was der Rechtsanwalt in Hanau ihr empfehlen kann und wie er die Chancen einschätzt, dass sie wieder eingestellt wird. Ihre Kündigung ist wirklich haltlos und unbegründet und selbst wenn sie da nicht mehr hin möchte, kann er vielleicht noch eine Abfindung erwirken. Das wäre bei ihrer derzeitigen Gemütsverfassung ein kleiner Trost.

Karten für Behälter

Mein Freund arbeitet in einem Unternehmen welches Kunststoffbehälter herstellt. Er ist schon sehr lange dort beschäftigt und manchmal zeigt er mir auf der Homepage Behälter, an denen er gerade beteiligt ist. Manche dieser Kunststoffboxen haben wir auch hier zu Hause und am Tag der offenen Tür durften wir sogar einige Bereiche des Unternehmens besichtigen und uns anschauen, wie die Behälter hergestellt werden.

Da die Kunststoffbehälter für Unternehmen angefertigt werden, fragte ich meinen Freund, wie sie die Boxen kennzeichnen, so dass man weiß, welche Box wohin geht. Sie nutzen dort verschiedene Möglichkeiten, sagte er mir. Neben dem Aufdruck von Barcodes direkt auf den Behälter gibt es auch Boxen, die mit Karten versehen werden.
Es handelt sich bei diesen Karten um Chipkarten ohne Chip. Statt des Chips beinhaltet die Karte entweder einen Transponder oder der Barcode wird auf die Karte gedruckt. Manchmal wird auch einfach nur das Firmenlogo auf die Karte gebracht. Dazu benutzt die Firma einen Kartendrucker.

Mein Freund konnte mir sogar sagen, dass dieser Kartendrucker nach dem Thermodruckverfahren arbeitet. Sie haben also nicht wirklich große Farbauswahl und Farbgemische gehen auch nicht bei deren Drucker. Allerdings ist das ja auch nicht notwendig, denn Barcodes sind in der Regel schwarz.

Ich weiß allerdings nicht, ob mein Freund schon mal zugeguckt hat, wie der Kartendrucker die Karten bedruckt und wie diese anschließend dann in den oder an den Behältern befestigt werden. Da auch diese Chipkarten aus Kunststoff bestehen, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie auf die sehr heißen Behälter gepresst werden, denn dann muss man davon ausgehen, dass sich die Karten verformen. Ich wird ihn einfach mal fragen.

Große Pläne

Schon früh hatte ich große Pläne, war ehrgeizig und wollte es mal zu was bringen. Auch wenn mir das Leben einige recht harte Brocken in den Weg geworfen hat, so habe ich mich zumindest nie darin beirren lassen und auch wenn ich einige Umwege gegangen bin – ich wusste die ganze Zeit dass sich meine Mühen irgendwann lohnen würden und ich stolz auf mein Leben zurückblicken würde.

Extension Plans
Das Bild gehört: markybon bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Für meinen Erfolg musste ich vor allem eines tun – immer wieder über meine Grenzen hinaus gehen und auch mal ein Risiko eingehen. Aber schlussendlich hat es sich gelohnt. Aber ich hätte es nie allein geschafft. Es gab und gibt auch heute noch immer Menschen, die mich unterstützt haben und mir auch mit Rat und Tat beiseite standen und stehen.
Nun habe ich schon vieles ausprobiert, aber jetzt wage ich mich an etwas Großes. An etwas, was hoffentlich lange Bestand hat. Ich möchte anfangen in Immobilien zu investieren. Allerdings nicht auf die herkömmliche Art, dass ich mir ein Haus zulege. Ich habe bereits eines und leben kann ich auch nur in einem.

Ich möchte aber dazu beitragen, dass Wohnräume geschaffen und alte Bauten erhalten werden. Ich habe mich über verschiedene Möglichkeiten informiert und ich denke, ich weiß, dass ich diese Investition über ein Emissionshaus machen möchte. Ich habe als Privatanleger den Vorteil, dass ich nur mit meinen Kapitaleinlagen hafte, mehr aber auch nicht. Mein Privatvermögen bleibt unberührt – was bei einer eigenen Immobilie ja nicht so ist. Ich habe einige Emissionshäuser gefunden, da ich aber einen direkten Ansprechpartner möchte, habe ich mich für das Emissionshausfilor entschieden. Mich haben auch die Referenzen überzeugt und nun bin ich auf mein erstes Gespräch gespannt um genau zu erfahren, wie ich investieren kann und was ich dafür tun muss.

Umziehen nach Köln- Aber bitte nur mit Profis

Es ist jetzt zwei Jahre her, da wollte ich umziehen nach Köln, weil ich dort einen neuen Job gefunden habe. Ich bin Werbedesigner und da ist man auf Dauer in einem der größten deutschen Medienzentren gut aufgehoben. Deshalb fiel mir die Entscheidung nicht schwer, meine bisherige Heimat Rostock dafür zu verlassen. Doch so ein Umzug macht reichlich Arbeit, die ich mir nicht antun wollte. Also habe ich mich nach Speditionen umgeschaut, bei denen man einen Rundum-Service buchen konnte. Dabei war es mir eigentlich egal, von woher der Dienstleister kam. Gewonnen hat das Rennen letztlich eine Umzugsfirma in Köln, die ganz eng mit der DMS zusammen arbeitet und auch für internationale Umzüge gute Angebote hat.

Die Jungens von der Spedition kann ich guten Gewissens empfehlen, auch wenn Umziehen in Köln innerhalb der Stadt auf der Tagesordnung steht. Das könnte sogar für mich in Frage kommen, weil ich mit meiner aktuellen Wohnung nicht so ganz zufrieden bin. Na ja, es war ein guter Kompromiss, weil es durch den Jobwechsel schnell gehen musste. Ich habe einfach nur meine persönlichen Papiere eingesackt. Den restlichen Kram haben die Leute von der Umzugsfirma gepackt. Sie haben auch die Möbel zerlegt, die Spüle und den Herd abgeklemmt und die Lampen und Gardinenstangen abgenommen. Der Aufbau samt Spülen- und Herdanschluss war im Pauschalpreis zum Umziehen nach Köln gleich mit drin. Vor allem hat mir das Zeit gespart, weil ich nicht erst nach Elektrikern und Klempnern suchen und mit denen separate Termine vereinbaren musste. Alles aus einer Hand zu bekommen ist nun mal die optimale Lösung.

Das neue Gartenhaus als persönlicher Sportbereich

Von meinen Großeltern habe ich ein schmuckes kleines Eigenheim geerbt. Es ist technisch gut in Schuss, weil mein Großvater bis zum Schluss viel daran gemacht hat. Sogar die Heizung ist modern, denn Opa hat noch im stolzen Alter von fast siebzig Jahren eine Solaranlage aufs Dach bauen lassen. Mein Geld, was ich eigentlich als Anzahlung für ein eigenes Haus angespart hatte, konnte ich deshalb für kleine Extras ausgeben.

Ein großer Wunsch unserer ganzen Familie war immer ein eigener kleiner Sportraum. Aber dafür ist im Haus selbst leider kein Platz. Bei einem Spaziergang haben wir dann schicke Gartenhäuser gesehen, die an der Front mehrere quer liegende große Fenster hatten. Daheim habe ich mich sofort vor den Rechner gesetzt und im Internet geschaut, was so ein Gartenhaus kosten würde. Und sie waren preiswerter, als ich befürchtet hatte. Wir wohnen auf dem Land und haben ein riesiges Grundstück. Da dürfte es selbst bei einem größeren Modell keine Schwierigkeiten mit der Aufstellgenehmigung geben.

Die Gartenhäuser aus dem Baukasten bestehen aus Holz, sehen aber aus, als wären sie aus Metall. So passen sie optisch perfekt zu meinem Sichtschutz aus Aluminium, den ich rund um den Pool aufgebaut habe. Lediglich an der Straßenseite des Grundstücks habe ich einen Sichtschutz aus Holz, weil die Dörfler das hier einheitlich so haben wollen. Und die Fläche der Schrägdachhäuser reicht locker aus, dass man darin verschiedene Trainingsgeräte oder sogar eine Tischtennisplatte aufstellen kann. Wenn wir mal wieder feiern wollen, müssen wir das nicht im Wohnhaus tun, sondern können dann künftig auf das Gartenhaus ausweichen.

Umzug mit Web 2.0

Manchmal erlebt man wirklich verrückte Sachen. Ich bin zum Beispiel sehr oft im Twitter unterwegs gewesen, auch heute noch sieht man mich ab und zu dort. Auch auf anderen Web 2.0 Portalen bin ich ab und an unterwegs. Da ja mittlerweile alles über das Internet läuft, wundert es mich nicht, was man da alles zu lesen bekommt.

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Danke an: Jörg Knaack bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Die Suche nach Wohnungen ist ja das Eine, da hilft man auch gerne weiter und retweetet die Suche weiter. Allerdings habe ich auch schon gelesen, dass über das Web Freiwillige gesucht worden, die bei einem Umzug helfen sollten.
Das wiederum finde ich allerdings bedenklich. Auch wenn man einigermaßen anonym ist und es auf bestimmten Portalen einschränken kann, wer es liest – nicht alle sind so schlau. Ich habe das bei der Ex-Freundin meines Bruders auf deren Facebookseite gesehen. Es war für alle sichtbar, denn ich bin weder mit ihr befreundet noch sonst was. Auch wenn sie keine Adresse bekannt gegeben hat – das kriegt man dann auch noch raus, wenn man wissen will wie, oder?

Aber das Web 2.0 macht es auch einfacher Umzugsunternehmen zu finden, da die Mundpropaganda doch sehr gut funktioniert. So erfährt man von Firmen, die zuverlässig und kostengünstig einen Umzug von Privat oder einem Unternehmen möglich machen, und vielleicht nicht so bekannt sind wie all die großen Unternehmen, die im Web vertreten sind. Und wenn jemand den man kennt das schon mal ausprobiert hat, ist es ja umso besser. Ein Freund von mir hat mir zum Beispiel einmal sehr aus der Patsche geholfen, als ich umziehen wollte und die von mir angesprochenen Unternehmen alle ausgebucht waren. Er kannte noch jemanden bei mir in der Ecke, den ich so nie gefunden hätte. Ich habe aber zumindest dann verstanden, dass unscheinbar nicht unseriös bedeutet und es kann ja nicht jeder sofort 20 Fahrzeuge und 100 Mitarbeiter vorweisen.

Kunst am Auto

Als ich mich vor einigen Wochen mein Kumpel aus Essen besuchte, staunte ich nicht schlecht. Sein Auto war ein richtiges Kunstwerk. Ich fragte ihn, wo er das denn her hätte. Irgendwie trug ich mich ja auch schon länger mit der Idee, meinen Wagen mal verschönern zu lassen, aber den zündenden Einfall dazu hatte ich bisher noch nicht gehabt. Mein Kumpel erzählte mir dann, dass ein Freund von ihm bei der Autolackiererei Siekmeier in Essen arbeitet und dieser ihm das Auto so toll nach seiner Vorlage gestaltet hat.

Krupp Stadt Essen Mitte Nordviertel
Picture: jenskramer bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Er fragte mich, was mir denn so vorschwebt, und dann könnten ich das ja bei einem Gegenbesuch bei ihm in der Autolackiererei Siekmeier in Essen umsetzen lassen. Der Plan gefiel mir. Also machten wir uns daran verschiedene Motive auszutüfteln, mein Kumpel ist Grafiker und ich konnte nur staunen, mit welcher Geschwindigkeit und Präzision er die Skizzen erstellte. Nach ein paar Stunden hatten wir dann mein Motiv. Das musste natürlich gefeiert werden und so zogen wir die Nacht lang um die Häuser und waren entsprechend angeheitert erst im Morgengrauen wieder zurück.

Unser Angelausflug verschob sich dann auf den nächsten Abend, da wir irgendwie den ganzen Tag brauchten, um wieder einigermaßen mit uns und der Welt klar zu kommen. Dafür war der folgende Abend das komplette Kontrastprogramm und er konnte Sonntag nachmittag wie geplant seine Heimreise antreten. Zwei Wochen später für ich dann zu ihm und ließ mein Auto in der Autolackiererei Siekmeier in Essen sozusagen zum Kunstwerk umspritzen. Natürlich wurde das auch wieder ein feuchtfröhliches Wochenende.

Geschäftsübernahme

Vor ein paar Monaten erreichte mich ein völlig aufgeregter Anruf von meiner Cousine, sie müsse mich unbedingt treffen, es gibt Unglaubliches zu berichten – aber nicht am Telefon. So schafft man Spannung und stachelt Neugier an, aber darin war sie schon immer ziemlich gut.

Bar
Pic by: io magazine bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Also trafen wir uns in unserer Lieblingsbar und sie bestellte zur Begrüßung eine Flasche Sekt, es gibt schließlich etwas zu feiern. Dann rückte sie endlich mit der Sprache raus. Ihre Chefin hatte beschlossen mit ihrem Mann nach Spanien zu gehen, weil der dort die Niederlassungsleitung seiner Firma übernehmen sollte. So hatte sie meiner Cousine angeboten, ihr Geschäft zu übernehmen. Über die Konditionen waren sie sich schnell einig geworden und nun sei der Vertrag heute unterschrieben worden.

Na dann Prost! Sie hatte ja schon lange davon geträumt, etwas eigenes zu machen, aber die Umstände hatten es bisher nicht zugelassen. Sie hatte auch schon 1000 Ideen, wie sie das Vorhandene ausbauen wollte, so dass ich sie erst mal bremsen musste, damit sie sich nicht gleich am Anfang übernimmt. Natürlich konnte ich ihre Euphorie nachvollziehen, aber in so einem Modus neigt man ja auch im Überschwang mal zu Fehlentscheidungen. Davor wollte ich sie einfach bewahren, wofür sie mir durchaus dankbar war. Die Idee, in die bereits bestehende Webseite einen Onlinehandel und weitere Serviceangebote zu integrieren fand ich gut und das wollte sie dann auch als erstes angehen.

Also vermittelte ich sie an einen Freund, der sich Internetvermarktung richtig gut auskennt und innerhalb kurzer Zeit brummte dann auch das Internetgeschäft richtig gut. Nach und nach setzt sie nun ihre weiteren Ideen um und ich freue mich, dass sie endlich ihren Platz gefunden hat.

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